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<pre>Noch ein ganzes Jahr später tun sich viele Fans und Experten schwer, ihren Frieden mit dieser pragmatischen Weltanschauung zu machen — weshalb sich schon bei kleineren Rückschlägen dunkle Gewitterwolken über der Säbener Straße zusammenbrauen.  <p> Was von den Leipziger Himmelsstürmern wirklich zu halten ist, wird sich somit wohl erst im Moment der plötzlichen Schwäche offenbaren; eine nicht einkalkulierte Niederlage könnte die hervorragenden Leistungen durchaus als ein zu hoch gebautes Kartenhaus entlarven.  <p>  Nun gilt es für die Mainzer, auch gegen den HSV zu punkten. Bei einer Niederlage droht der Fall in die Abstiegsränge – und das will man beim FSV unbedingt vermeiden. <p> Der SCF ist zuhause noch unbesiegt und kann sich den Verdienst an die Fahnen heften, als bisher einzige Mannschaft Tabellenführer Dortmund Punkte abgeluchst zu haben. Auch Sensationsaufsteiger Hannover und Frankfurt konnten den Gastgeber nicht bezwingen. <p>  Helfen sollen dabei Routiniers wie Pirmin Schwegler oder Matthias Ostrzolek. Der Großteil des Kaders ist allerdings derselbe geblieben wie in der Liga. Das könnte zum Problem werden.  </pre>


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<pre>Ende August war beim Hamburger SV alles bestens. Am Spieltag standen die Hanseaten sogar an der Tabellenspitze der Bundesliga – wenn auch nur für eine Nacht.  <p> Dennoch bekamen selbst die Auswärtsspiele das gewachsene Selbstvertrauen der Blau-Weißen zu spüren: Bevor sich die Berliner unlängst in Frankfurt einen hochverdienten Zähler sicherten, war man auch beim BVB (1:3) und in Wolfsburg (0:2) gar nicht so weit von einem Achtungserfolg entfernt.  <p>  Zuletzt gab es zwei Pleiten in Folge, dennoch haben die Rheinhessen sehr gute Karten, in der nächsten Saison auf der internationalen Fußballbühne zu stehen. Trotz des jüngsten Negativlaufs gab sich Schmidt weiterhin kämpferisch: „Wir haben noch drei Spiele und werden alles reinwerfen, um uns zu behaupten.“ <p> Obwohl Gladbach in der Rückrunde-Tabelle nur auf einem absolut enttäuschenden 1Platz logiert, dürfte diese vielfach bewiesene Stärke nun auch gegen die TSG Hoffenheim zum Tragen kommen, die nach unserer Prognose in den Fohlen ihren Meister finden wird. <p>  Während es für Elf von Heiko Herrlich beim 1:3 gegen den deutschen Rekordmeister den ersten Rückschlag nach zuvor 14 Pflichtspielen ohne Niederlage setzte, waren die Freiburger beim 1:1 in Frankfurt etwas erfolgreicher aus den Startlöchern gekommen.  </pre> 


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<pre> In dieser Saison holten die „Fohlen“ in 15 Auswärtspartien nur 15 Punkte. Vier Siege gab es nur in der Fremde, dafür schon acht Pleiten. Von den letzten fünf Gastspielen konnte nur eines gewonnen werden (1:0 in Hannover).  <p> Am Ende einer ohnehin ungewohnt kräftezehrenden Hinrunde spielte den Rheinhessen zuletzt allerdings auch der Spielplan übel mit; immerhin ging es ausschließlich gegen Konkurrenten zur Sache, mit denen selbst im Vollbesitz der Kräfte nicht gut Kirschen essen ist.  <p>  „Wir haben noch drei Heimspiele, und alle müssen ausverkauft sein. Am Sonntag gegen Köln muss das Stadion aus allen Nähten platzen. Wir brauchen die besondere Unterstützung des Publikums. Es muss ein Fest werden.“ <p>  Kurios: Sowohl nach dem herbstlichen Unentschieden gegen Leipzig als auch nach den beiden vorjäährigen Punkteteilungen mit Hasenhüttls damaligem Klub FC Ingolstadt prangte dabei hinterher das Endresultat 1:1 von der Anzeigetafel. <p>  Nach dem Schlagabtausch gegen den Vorjahresfinalisten kommt das Duell gegen Mainz dann wie eine fußballerische Nachgeburt daher: Am Ende einer kräftezehrenden Englischen Woche dürfte die Versuchung riesig sein, sich gegen die Rheinhessen halbwegs unauffällig durchzumogeln.  </pre>


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<pre> Allerdings kann man es dem Sport-Club durchaus zugutehalten, dass es zumindest vor Wochenfrist auch gegen einen richtig tückischen Rivalen zur Sache ging; die momentan entfesselt aufspielenden Bullen nutzten auch im Schwarzwaldstadion fast jede sich bietende Lücke auf.  <p> „Das war ein ganz besonderer Moment für mich“ – Premieren-Torschütze @Denis_zak20 im Interview nach #FCABMG ?https://t.co/eEOo1OlQNZ pic.twitter.com/EYGy58bmWT   <p> Wenngleich sich die Ingolstädter noch immer auf einem Abstiegsplatz befinden, lassen die enger werdenden Abstände doch keinen Zweifel daran, dass es mit Riesenschritten aufwärtsgeht: Unter Walpurgis ist der Rückstand zum rettenden Ufer innerhalb kürzester Zeit von sechs auf einen Zähler zusammengeschrumpft. <p>  Während der SC Freiburg am vergangenen Wochenende mit dem ersten Saisonsieg den Negativ-Trend stoppen konnte, hängt der FC Schalke weiterhin tief im Tabellenkeller fest.  <p> Die Gladbacher Fohlen scheinen hingegen aktuell auf einem guten Weg zu sein, an die enorme Heimstärke der vorjährigen Hinserie anzuknüpfen: Wird vom 0:1-Ausrutscher gegen Frankfurt einmal abgesehen, ist die Borussia am Niederrhein mittlerweile wieder eine Macht.  </pre>


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<pre> Doch seit einigen Wochen ist Sand im Werder-Getriebe. Zuletzt setzte es für den SVW drei Bundesliga-Niederlagen in Serie.  <p> Mit dem in Dortmund zelebrierten Untergang hat sich somit nur umso eindrucksvoller bestätigt, dass eine Rückkehr in die Spitzengruppe in naher Zukunft so gut wie ausgeschlossen ist — und selbst an einem formstarken Aufsteiger könnte sich Gladbach derzeit durchaus einmal verheben.  <p>  Am Samstag wird es nun aber vermutlich noch nicht einmal eine solch vizemeisterschaftstaugliche Leistung brauchen, um die starke Heimserie weiter auszubauen — das abstiegsbedrohte Werder sollte stattdessen schon mit einem Mindestmaß an Mentalität zu knacken sein. <p>  „Ich muss schauen, was ich mit den Jungs mache. Söyüncü ist ja auch noch gesperrt dann, das kommt ja noch alles dazu. Jetzt wird es natürlich schwierig für uns.“  <p> Die Leipziger begannen zwar furios und führten auch zur Pause mit 1:0, aber „wir haben die Anfangsphase der zweiten Halbzeit verschlafen“, ärgerte sich Mittelfeldspieler Diego Demme. In dieser Phase gelang Schalke der Ausgleich, der am Ende den Leipzigern zwei Punkte kostete.  </pre>


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